10.000 € heute sind bei 3 % Inflation in 20 Jahren nur noch 5.537 € wert. Klingt abstrakt?
Dieser Rechner zeigt dir konkret, wie viel Kaufkraft dein Geld verliert und welches Kapital du brauchst, um diesen Verlust auszugleichen.
Kostenlos, ohne Anmeldung, dauert 30 Sekunden.
So funktioniert der Inflationsrechner
Der Rechner zeigt den realen Wert deines Geldes. Nicht was auf dem Konto steht, sondern was du dir davon kaufen kannst.
Beispiel: 10.000 € kaufen dir heute einen Gebrauchtwagen. Bei 3 % Inflation kaufst du dir mit denselben 10.000 € in 20 Jahren nur noch die Hälfte davon.
Du gibst drei Werte ein: dein Kapital (zum Beispiel 10.000 € auf dem Sparbuch), die Inflationsrate (das EZB-Ziel liegt bei 2 %, teste auch 3 % oder 4 %) und den Zeitraum (zum Beispiel 20 Jahre bis zur Rente). Das Ergebnis zeigt dir den realen Wert deines Geldes in X Jahren.

Die 70er-Regel: Wann halbiert sich dein Geld?
Bei 2 % Inflation halbiert sich dein Geld nach 35 Jahren. Bei 3 % nach 23 Jahren. Bei 4 % nach 18 Jahren.
Konkret: Dein Notgroschen von 10.000 € auf dem Girokonto zu 0 % Zinsen ist bei 3 % Inflation in 23 Jahren nur noch 5.000 € wert. Das ist mathematisch garantiert.
Die Lösung: Rendite muss höher sein als die Inflation
Bei 3 % Inflation brauchst du mindestens 3 % Rendite, um deine Kaufkraft zu erhalten. Besser sind 4 bis 5 % Rendite für realen Vermögensaufbau.
Option 1: ETF-Sparplan (historisch: 7 % p.a.)
10.000 € bei 7 % Rendite über 20 Jahre wachsen auf 40.400 €. Nach Abzug von 3 % Inflation bleiben real rund 22.200 € Kaufkraft. Das Vermögen hat sich mehr als verdoppelt.
Option 2: Tagesgeld oder Festgeld (aktuell: 2 bis 3 % p.a.)
10.000 € bei 2,5 % Rendite über 20 Jahre wachsen auf 16.500 €. Nach Abzug von 3 % Inflation bleiben real rund 9.050 € Kaufkraft. Die Kaufkraft bleibt fast erhalten, aber es gibt keinen Zuwachs.
Option 3: Sparbuch oder Girokonto (0 % Zinsen)
10.000 € bleiben nach 20 Jahren nominell 10.000 €. Nach Abzug von 3 % Inflation bleiben real nur noch 5.537 € Kaufkraft. Die Kaufkraft hat sich halbiert.
Nur Option 1 schlägt die Inflation deutlich. Das ist keine Meinung, das ist Mathematik.

Noch offene Fragen zur Inflation? Hier findest du die wichtigsten Antworten.
