Inflationsrechner: Wie viel ist dein Geld in 10 Jahren noch wert?

10.000 € heute sind bei 3 % Inflation in 20 Jahren nur noch 5.537 € wert. Klingt abstrakt?

Dieser Rechner zeigt dir konkret, wie viel Kaufkraft dein Geld verliert und welches Kapital du brauchst, um diesen Verlust auszugleichen.

Kostenlos, ohne Anmeldung, dauert 30 Sekunden.

Inflationsrechner
Schütze dein Vermögen vor der Inflation
Eingaben
Kaufkraftverlust über 10 Jahre
Heutige Kaufkraft
10.000 €
Dein aktuelles Kapital
Kaufkraft in 10 Jahren
8.204 €
Realer Wert deines Kapitals
Kaufkraftverlust in Prozent
18,0 %
Verlust durch Inflation
Benötigtes Kapital für gleiche Kaufkraft
12.190 €
Erforderlicher Betrag
Dein nächster Schritt
Dein Geld verliert an Wert. Du kannst das ändern.
Deine 10.000 € verlieren in 10 Jahren rund 1.796 € an Kaufkraft. Ein ETF-Sparplan kann diesen Verlust nicht nur ausgleichen, sondern dein Vermögen real wachsen lassen. Im Erstgespräch zeige ich dir, welcher ETF zu deiner Situation passt und wie hoch deine Sparrate sein sollte.

ℹ️ Disclaimer: Dieser Rechner nutzt Durchschnittswerte. Deine persönliche Inflation kann abweichen (z.B. wenn du viel Auto fährst oder in München wohnst). Die Ergebnisse sind unverbindlich und dienen zur Orientierung. [→ Vollständige rechtliche Hinweise]

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So funktioniert der Inflationsrechner

Der Rechner zeigt den realen Wert deines Geldes. Nicht was auf dem Konto steht, sondern was du dir davon kaufen kannst.

Beispiel: 10.000 € kaufen dir heute einen Gebrauchtwagen. Bei 3 % Inflation kaufst du dir mit denselben 10.000 € in 20 Jahren nur noch die Hälfte davon.

Du gibst drei Werte ein: dein Kapital (zum Beispiel 10.000 € auf dem Sparbuch), die Inflationsrate (das EZB-Ziel liegt bei 2 %, teste auch 3 % oder 4 %) und den Zeitraum (zum Beispiel 20 Jahre bis zur Rente). Das Ergebnis zeigt dir den realen Wert deines Geldes in X Jahren.

Inflationsrechner: Berechne deinen Wertverlust

Die 70er-Regel: Wann halbiert sich dein Geld?

Bei 2 % Inflation halbiert sich dein Geld nach 35 Jahren. Bei 3 % nach 23 Jahren. Bei 4 % nach 18 Jahren.

Konkret: Dein Notgroschen von 10.000 € auf dem Girokonto zu 0 % Zinsen ist bei 3 % Inflation in 23 Jahren nur noch 5.000 € wert. Das ist mathematisch garantiert.

Die Lösung: Rendite muss höher sein als die Inflation

Bei 3 % Inflation brauchst du mindestens 3 % Rendite, um deine Kaufkraft zu erhalten. Besser sind 4 bis 5 % Rendite für realen Vermögensaufbau.

Option 1: ETF-Sparplan (historisch: 7 % p.a.)

10.000 € bei 7 % Rendite über 20 Jahre wachsen auf 40.400 €. Nach Abzug von 3 % Inflation bleiben real rund 22.200 € Kaufkraft. Das Vermögen hat sich mehr als verdoppelt.

Option 2: Tagesgeld oder Festgeld (aktuell: 2 bis 3 % p.a.)

10.000 € bei 2,5 % Rendite über 20 Jahre wachsen auf 16.500 €. Nach Abzug von 3 % Inflation bleiben real rund 9.050 € Kaufkraft. Die Kaufkraft bleibt fast erhalten, aber es gibt keinen Zuwachs.

Option 3: Sparbuch oder Girokonto (0 % Zinsen)

10.000 € bleiben nach 20 Jahren nominell 10.000 €. Nach Abzug von 3 % Inflation bleiben real nur noch 5.537 € Kaufkraft. Die Kaufkraft hat sich halbiert.

Nur Option 1 schlägt die Inflation deutlich. Das ist keine Meinung, das ist Mathematik.

Inflation Warenkorb
Häufige Fragen zur Inflation (FAQ)

Noch offene Fragen zur Inflation? Hier findest du die wichtigsten Antworten.

Die offizielle Inflationsrate basiert auf einem durchschnittlichen Warenkorb. Wer viel fährt oder in einer Großstadt wohnt, spürt durch höhere Benzin- und Mietpreise oft eine deutlich höhere persönliche Inflation als der offizielle Wert ausweist.

Du brauchst Anlagen mit Substanz. Tagesgeld und Sparbuch reichen meist nicht aus, weil die Zinsen dort oft unter der Inflation liegen. Aktien als Unternehmensbeteiligungen und Immobilien sind historisch die besten Mittel zum Werterhalt.

Nein. Blinder Konsum ist keine Lösung. Den Notgroschen (3 bis 6 Monatsgehälter) hältst du liquide, auch wenn die Inflation daran nagt. Alles darüber hinaus sollte strategisch investiert werden, um die Kaufkraft für die Zukunft zu sichern.

Weil der Kontostand den nominalen Wert zeigt, nicht den realen. 10.000 € bleiben 10.000 €. Was sich ändert, ist, was du dir davon kaufen kannst. 2004 kauften 10.000 € rund 10.000 Brötchen zu je 1 €. 2024 kaufen dieselben 10.000 € nur noch rund 6.667 Brötchen zu je 1,50 €. Der Kontostand zeigt 10.000 €, die Kaufkraft ist um 33 % gesunken.

Ja, aber nur wenn deine Anlage die Inflation schlägt. Den Notgroschen (3 bis 6 Monatsgehälter) parkst du auf dem Tagesgeld. Liquidität geht hier vor Rendite. Alles darüber investierst du in Anlagen mit einer Rendite über der Inflation, zum Beispiel ETFs. Konkret: Die ersten 15.000 € gehen auf das Tagesgeld, ab 15.001 € fließt es in den ETF-Sparplan. Blind konsumieren ist keine Lösung. Strategisch investieren schon.

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