300 € monatlich bei 7 % Rendite über 30 Jahre ergeben 366.000 €. Davon sind 108.000 € deine eigenen Einzahlungen. Die restlichen 258.000 €, also 70 %, sind Zinseszins.
Dieser Rechner zeigt dir, wie viel aus deiner Sparrate wird und wie viel davon der Zinseszins-Effekt beisteuert.
Kostenlos, ohne Anmeldung, dauert 30 Sekunden.
Wie funktioniert der Sparplanrechner?
Der Rechner zeigt dir drei Szenarien als Orientierung.
- Klein anfangen: 100 € monatlich über 20 Jahre bei 6 % Rendite ergeben 46.200 €.
- Solide Sparrate: 400 € monatlich über 30 Jahre bei 7 % Rendite ergeben 488.000 €.
- Mit Startkapital: 20.000 € Einmalanlage plus 300 € monatlich über 25 Jahre bei 6 % Rendite ergeben 297.000 €.
Teste deine eigenen Zahlen mit vier Parametern.
Einmalanlage: zum Beispiel 10.000 € aus einem Erbe oder vorhandenen Ersparnissen, oder 0 € wenn du bei null anfängst.
Monatliche Sparrate: zum Beispiel 300 € (die durchschnittliche Sparrate in Deutschland) oder 500 € wenn du 20 % von 2.500 € netto sparst.
Anlagezeitraum: zum Beispiel 30 Jahre wenn du mit 35 anfängst und bis 65 sparst, oder 15 Jahre wenn du bereits 50 bist.
Erwartete Rendite: ETFs auf den MSCI World haben historisch 7 % p.a. erzielt. Tagesgeld liegt aktuell bei 2 bis 3 %, Festgeld bei 2 bis 4 %. Bei ETFs sind 7 % nicht garantiert, aber historisch realistisch.
Was ist ein Sparplanrechner?
Ein Sparplanrechner prognostiziert, wie sich dein Kapital unter Berücksichtigung regelmäßiger Einzahlungen und einer angenommenen Rendite entwickelt. Der entscheidende Unterschied zu einem klassischen Zinsrechner: Er berechnet den Zinseszins-Effekt für regelmäßige Einzahlungen, das Fundament für langfristigen Vermögensaufbau. Die Berechnung basiert auf der Endwertformel der Rentenrechnung, präzisiert durch die gewählte Verzinsungshäufigkeit.

Die ideale Sparrate ist individuell. Sie hängt von deinen Einnahmen, Ausgaben und Sparzielen ab. Es gibt keine universelle Zahl.

Als Faustregel gelten 10 bis 20 % des Nettoeinkommens. Konkret: Bei 2.000 € netto sind das 200 bis 400 €, bei 3.000 € netto 300 bis 600 €, bei 4.000 € netto 400 bis 800 €.
Diese Regel passt aber nicht für jeden. Bei einem Einkommen unter 2.000 € sind schon 5 bis 10 % gut. Wer über 5.000 € netto verdient, kann oft 30 % oder mehr sparen. Mit Familie sind häufig nur 5 bis 15 % realistisch.
Die richtige Sparrate ist die, die du langfristig durchhältst. Lieber 200 € über 30 Jahre als 500 € über 2 Jahre und dann aufgeben.
Um deine persönliche Rate zu finden, gehe in drei Schritten vor.
- Zuerst Klarheit schaffen: Bevor du sparst, musst du wissen, wohin dein Geld fließt. Das Haushaltsbuch zeigt dir deine fixen und variablen Kosten und deckt Sparpotenziale auf.
- Dann zuerst sparen, dann leben: Sobald du deine Rate kennst, legst du sie direkt am Monatsanfang beiseite. Was übrig bleibt, ist dein Konsumbudget.
- Dann klug investieren: Für den langfristigen Vermögensaufbau sind ETFs die bewährteste Wahl. Breit diversifiziert, kostengünstig, transparent.
Nachdem du dein Ziel berechnet und deine Sparrate festgelegt hast, ist der nächste Schritt die Umsetzung. Finde den richtigen Broker für dein Depot und richte deinen ETF-Sparplan ein.

Häufige Fragen zum Sparplanrechner (FAQ)
Die wichtigsten Fragen, die bei der Nutzung des Rechners oder bei der Anlageentscheidung auftauchen.
