Rentenlücken­rechner: Wie groß ist deine Rentenlücke?

Beispiel: Laura, 32, Angestellte, 3.200 € netto.

Erwartete gesetzliche Rente: 1.850 € brutto, nach Steuern und Abgaben bleiben 1.420 € netto. Benötigtes Einkommen (80 % von 3.200 €): 2.560 €.

Rentenlücke: 1.140 € pro Monat.

Um diese Lücke zu schließen, müsste Laura ab heute 485 € monatlich in einen ETF-Sparplan investieren, bei angenommenen 7 % Rendite.

Dein Ergebnis wird anders aussehen. Berechne es jetzt.

Rentenlückenrechner
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Eingaben
Rentenlücke über die Zeit
Erwartete gesetzliche Brutto-Rente mit Rentensteigerung
0 €
Erwartete gesetzliche Netto-Rente mit Rentensteigerung
0 €
Jährliches zu versteuerndes Einkommen
0 €
Rentenlücke
0 €
Der zu kompensierende monatliche Betrag zur Rente
Benötigte Netto-Rente
0 €
Mit gleicher Kaufkraft
Dein nächster Schritt
Deine Rentenlücke ist real. Aber schließbar.
Dir fehlen im Alter monatlich 0 €. Um diese Lücke zu schließen, solltest du heute mit einem Sparplan von rund 0 € pro Monat starten. Im Erstgespräch analysiere ich deine gesamte Altersvorsorge und zeige dir, welcher ETF-Sparplan deine Rentenlücke am effektivsten schließt.

ℹ️ Disclaimer: Dieser Rechner arbeitet mit Schätzungen zu Rentenniveau, Inflation und Renditen. Die tatsächliche Rentenlücke kann abweichen. Hole dir deine aktuelle Rentenauskunft (www.deutsche-rentenversicherung.de). [→ Vollständige rechtliche Hinweise]

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Was dein Ergebnis bedeutet

Rentenlücke unter 300 €

Du bist auf einem guten Weg. Eine kleine Lücke lässt sich mit überschaubaren Sparraten schließen. Bei 250 € Lücke reichen oft 100 bis 150 € monatliche Sparrate, abhängig vom zeitlichen Horizont. Sinnvolle Optionen: ETF-Sparplan ab 50 € monatlich, betriebliche Altersvorsorge prüfen, Riester-Rente falls zulagenberechtigt.

Rentenlücke zwischen 300 und 700 €

Das ist der Normalfall für die meisten Angestellten. Diese Lücke erfordert konsequente private Vorsorge, ist aber absolut machbar. Ein ETF-Sparplan mit 200 bis 350 € monatlich, kombiniert mit betrieblicher Altersvorsorge, ist der bewährteste Weg. Beispiel: Eine Lücke von 500 € über 30 Jahre schließen erfordert rund 250 € monatliche Sparrate bei 7 % Rendite.

Rentenlücke über 700 €

Eine große Lücke entsteht meist bei hohem Einkommen oder geringen Rentenansprüchen. Hier ist ein strukturiertes Finanzcoaching sinnvoll, um eine realistische Strategie zu entwickeln. Eine Rentenlücke von 1.000 € erfordert oft 450 bis 550 € monatliche Sparrate. Das ist für die wenigsten sofort umsetzbar, deshalb gibt es Alternativen.

Die Sparrate erscheint dir zu hoch?

Das ist völlig normal. Niemand hat sofort 400 bis 500 € übrig. Es gibt vier Wege.

Schrittweise steigern: Starte mit 100 €, erhöhe jährlich um 50 €. Nach 5 Jahren sparst du 350 € monatlich.

Renteneintrittsalter anpassen: Ein Jahr länger arbeiten (bis 68 statt 67) reduziert die nötige Sparrate um ca. 15 bis 20 %.

Ansprüche realistisch anpassen: Nicht 80 %, sondern 70 % vom Nettoeinkommen im Alter. Das reduziert die Rentenlücke deutlich.

Einmalzahlungen nutzen: Steuerrückerstattung, Weihnachtsgeld und Boni direkt in die Altersvorsorge stecken. Beispiel: 250 € monatlich plus 3.000 € Weihnachtsgeld jährlich entsprechen einer Sparrate von 500 € monatlich.

So funktioniert der Rentenlückenrechner

Der Rechner führt dich in wenigen Schritten zu deiner persönlichen Rentenlücke. Er berücksichtigt nicht nur deine erwartete Rente, sondern auch Inflation und Steuern.

Du gibst folgende Daten ein:

  • Dein heutiges Alter und dein Renteneintrittsalter

  • Dein aktuelles Nettoeinkommen und dein gewünschtes Renteneinkommen in Prozent

  • Deine erwartete gesetzliche Brutto-Rente

  • Wirtschaftliche Annahmen zu Inflation und Rentensteigerung sowie Sozialabgaben und Steuern

  • Optional kannst du Eigenkapital, Lebenserwartung und erwartete Rendite eintragen

Der Rechner kalkuliert dann deine Rentenlücke und, falls gewünscht, die benötigte monatliche Sparrate.

Die Rentenlücke: Eine Gefahr für deinen Lebensstandard

Das Rentenniveau sinkt. 1990 lag es bei 55 % des Durchschnittslohns, 2024 bei 48 %. Nach dem Gesetz von 2025 bleibt es bis 2030 bei 48 %.

Was das konkret bedeutet: Wer heute 3.000 € netto verdient, bekommt später rund 1.440 € netto Rente, nach Steuern und Abgaben.

Deine Kosten sinken im Alter aber nicht um 50 %. Miete, Lebensmittel und Krankenversicherung bleiben gleich oder steigen sogar. Pflegekosten können 2.000 bis 4.000 € monatlich erreichen. Weg fallen lediglich Pendel- und Arbeitswegskosten, Kinderkosten (wenn ausgezogen) und möglicherweise abbezahlte Kredite.

Realistisch brauchst du 70 bis 85 % deines heutigen Nettoeinkommens im Alter.

Die Lücke zwischen gesetzlicher Rente und diesem Bedarf musst du selbst schließen. Der Staat übernimmt das nicht mehr.

Rentenlücke: Eine Gefahr für deinen Lebensstandard
Häufige Fragen zur Rente (FAQ)

Noch offene Fragen zum Thema? Hier findest du die wichtigsten Antworten.

Nehmen wir 3.000 € Nettoeinkommen als Beispiel. Die erwartete gesetzliche Brutto-Rente liegt laut Renteninformation bei 1.850 €. Davon gehen ab: 135 € Krankenversicherung, 23 € Zusatzbeitrag, 67 € Pflegeversicherung und rund 70 € Steuern. Netto bleiben ca. 1.555 €. Du brauchst aber 80 % von 3.000 €, also 2.400 €. Rentenlücke: 845 € monatlich.

Das ist nicht ungewöhnlich. Die meisten Angestellten mit mittlerem Einkommen zwischen 2.500 und 4.000 € netto haben Rentenlücken von 600 bis 1.200 € monatlich. Die Ursachen: Das Rentenniveau ist von 55 % auf unter 45 % gesunken, die Abzüge durch Steuern und Sozialversicherung werden unterschätzt, Inflation macht 3.000 € heute nicht gleichwertig mit 3.000 € in 30 Jahren, und private Vorsorge fehlt.

Es gibt drei realistische Wege.

Ein ETF-Sparplan ist für die meisten die beste Lösung. Mit 200 bis 400 € monatlich, einer erwarteten Rendite von 6 bis 7 % p.a. und Kosten von 0,2 bis 0,5 % jährlich ist er flexibel, transparent und günstig. Beispiel: 250 € über 30 Jahre ergeben bei 7 % Rendite rund 305.000 €. Bewährte ETFs zur Orientierung: iShares Core MSCI World (IE00B4L5Y983) und Vanguard FTSE All-World (IE00B3RBWM25).

Die betriebliche Altersvorsorge (bAV) lohnt sich vor allem wegen des Arbeitgeberzuschusses von oft 15 bis 20 %. Beispiel: 200 € Eigenanteil plus 40 € Arbeitgeberzuschuss ergibt eine Sparleistung von 240 €. Der Nachteil: weniger flexibel als ETF und Abzüge bei Auszahlung.

Die Riester-Rente lohnt sich vor allem für Familien mit Kindern, wegen der Zulage von 300 € pro Kind. Die Kosten sind mit oft 1,5 bis 2 % jährlich hoch und die Rendite gering.

Ein bewährter Ansatz für Angestellte: 70 % ETF-Sparplan für die Rendite, 30 % betriebliche Altersvorsorge für den Arbeitgeberzuschuss.

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Um eine Rentenlücke von 500 € zu schließen, brauchst du bei 7 % Rendite folgende monatliche Sparrate: mit 25 Jahren sind es 135 €, mit einer Gesamteinzahlung von 68.000 €. Mit 35 Jahren sind es bereits 260 €, mit 100.000 € Gesamteinzahlung. Mit 45 Jahren sind es 530 €, mit 140.000 € Gesamteinzahlung. Das Endkapital ist in allen drei Fällen rund 310.000 €.

10 Jahre später starten bedeutet doppelte Sparrate. Mit 40 oder 50 anzufangen ist trotzdem besser als mit 60. Starte jetzt mit dem, was möglich ist. Auch 50 € monatlich sind besser als 0 €.

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