Zuletzt aktualisiert: 4. Januar 2026
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Die Riester-Rente spaltet seit Jahren die Gemüter. Während die einen sie als wichtigen Baustein der Altersvorsorge sehen, halten andere sie für ein gescheitertes Modell. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: 2025 wurden bereits über 220.000 Verträge gekündigt, während die Zahl der Neuabschlüsse weiter sinkt. Gleichzeitig profitieren über 10 Millionen Menschen von den staatlichen Zulagen.
Was stimmt nun? Die Wahrheit liegt wie so oft in der Mitte. Die Riester-Rente kann für bestimmte Personengruppen durchaus sinnvoll sein, während sie für andere weniger attraktiv erscheint. Der Schlüssel liegt darin, die individuellen Voraussetzungen und Lebensumstände genau zu betrachten.
In diesem Artikel erfährst du alles Wichtige über die Riester-Rente: von den aktuellen Förderbeträgen über die steuerlichen Aspekte bis hin zur Auszahlung im Alter. Ich zeige dir die konkreten Vor- und Nachteile auf und gebe dir praktische Entscheidungshilfen an die Hand. Am Ende weißt du genau, ob die Riester-Rente für deine persönliche Situation passt oder nicht.
Was ist die Riester-Rente und wie funktioniert sie?
Die Riester-Rente wurde 2002 als Antwort auf die Absenkung des gesetzlichen Rentenniveaus eingeführt. Benannt nach dem damaligen Arbeitsminister Walter Riester, sollte sie eine freiwillige kapitalgedeckte Ergänzung zur gesetzlichen Rente darstellen. Das Prinzip: Du zahlst während deines Erwerbslebens regelmäßig Beiträge ein und erhältst dafür staatliche Förderung in Form von Zulagen und Steuervorteilen.
Das Besondere an der Riester-Rente ist die kombinierte Förderung durch Zulagen und Sonderausgabenabzug. Jedes Jahr erhältst du eine Grundzulage von 175 € (Stand: 2025). Für Kinder, die vor 2008 geboren wurden, kommen 185 € Kinderzulage hinzu, für ab 2008 geborene Kinder sogar 300 € jährlich. Junge Menschen bis 25 Jahre erhalten beim Vertragsabschluss zusätzlich einen einmaligen Berufseinsteigerbonus von 200 €.
Die Mindesteinzahlung beträgt 4 % deines sozialversicherungspflichtigen Bruttoeinkommens aus dem Vorjahr. Dabei werden die staatlichen Zulagen bereits eingerechnet. Verdienst du beispielsweise 40.000 € im Jahr, müsstest du 1.600 € einzahlen. Davon gehen die 175 € Grundzulage ab, sodass dein tatsächlicher Eigenbeitrag bei 1.425 € liegt.
Wer ist förderberechtigt?
Unmittelbar förderberechtigt sind alle Arbeitnehmer, die in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert sind. Dazu gehören sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, Beamte, Richter und Soldaten. Auch Menschen, die Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld I oder Bürgergeld beziehen, können riestern.
Eine Besonderheit gibt es für nicht-berufstätige Ehe- oder Lebenspartner. Sie sind mittelbar zulagenberechtigt und müssen nur den Sockelbetrag von 60 € jährlich einzahlen, um die volle Förderung zu erhalten. Voraussetzung ist lediglich, dass der Partner unmittelbar förderberechtigt ist und selbst einen Riester-Vertrag bespart.
Selbstständige und Freiberufler sind grundsätzlich nicht förderberechtigt, es sei denn, sie zahlen freiwillig in die gesetzliche Rentenversicherung ein oder sind bestimmten berufsständischen Versorgungswerken angeschlossen.
Verschiedene Riester-Varianten im Überblick
Die Riester-Rente gibt es in verschiedenen Produktformen. Die klassische Riester-Rentenversicherung bietet eine garantierte Mindestrente und ist besonders sicher. Allerdings sind die Renditeaussichten aufgrund der niedrigen Garantiezinsen begrenzt. Der Höchstrechnungszins wurde 2025 auf 1 % angehoben, liegt aber immer noch deutlich unter den Zinsen für Tages- oder Festgeld.
Riester-Fondssparpläne investieren dein Kapital in Fonds und bieten höhere Renditechancen bei entsprechend höherem Risiko. Die Beitragsgarantie von 100 % bleibt jedoch erhalten. Das bedeutet: Zum Rentenbeginn müssen mindestens alle eingezahlten Beiträge und Zulagen zur Verfügung stehen.
Beim Wohn-Riester, auch Eigenheimrente genannt, verwendest du das geförderte Kapital zur Finanzierung einer selbst genutzten Immobilie. Die Tilgungsleistungen werden auf einem Wohnförderkonto verbucht und später nachgelagert besteuert.
Riester-Banksparpläne sind die einfachste Variante mit festen Zinsen, aber meist geringen Renditeaussichten. Riester-Bausparverträge kombinieren die Förderung mit einem Bausparvertrag und eignen sich besonders für Menschen mit konkreten Immobilienplänen.
Die Riester-Rente Förderung im Detail
Das Herzstück der Riester-Rente bildet das zweistufige Fördersystem aus Zulagen und Steuervorteilen. Verstehen wir zunächst die Grundzulage von 175 € pro Jahr. Diese erhält jeder förderberechtigte Sparer, der mindestens 4 % seines Bruttoeinkommens einzahlt. Für Geringverdiener mit niedrigem Einkommen kann die prozentuale Förderung dadurch besonders hoch ausfallen.
Die Kinderzulagen sind ein entscheidender Faktor für Familien. Pro Kind, das vor 2008 geboren wurde, gibt es 185 € jährlich. Für alle ab 2008 geborenen Kinder erhältst du 300 € pro Jahr. Diese Zulagen bekommst du, solange du Kindergeld beziehst, maximal bis zum 25. Lebensjahr des Kindes. Wichtig: Die Kinderzulagen werden dem Elternteil zugeordnet, der Kindergeld erhält.
Steuerliche Förderung und Günstigerprüfung
Zusätzlich zu den Zulagen kannst du deine Riester-Beiträge als Sonderausgaben steuerlich geltend machen. Der Höchstbetrag liegt bei 2.100 € pro Jahr und Person. Bei gemeinsam veranlagten Ehepaaren erhöht sich dieser Betrag auf 4.200 € jährlich.
Das Finanzamt führt automatisch eine sogenannte Günstigerprüfung durch. Dabei wird ermittelt, ob die steuerliche Förderung höher ausfällt als die erhaltenen Zulagen. Ist die Steuerersparnis größer, bekommst du die Differenz zusätzlich über deine Steuererklärung zurück. Die Zulagen werden dann mit der Steuerersparnis verrechnet.
Ein Beispiel: Du verdienst 45.000 € im Jahr und zahlst den Mindesteigenbeitrag von 1.625 € ein. Nach Abzug der Grundzulage von 175 € ergibt sich ein Eigenbeitrag von 1.450 €. Bei einem Grenzsteuersatz von etwa 34 % sparst du rund 493 € Steuern. Das ist mehr als die 175 € Grundzulage, daher erhältst du die Differenz von 318 € zusätzlich über die Steuererklärung zurück.
Menschen mit geringem Einkommen profitieren besonders stark von den Zulagen, da diese als Festbetrag gewährt werden. Bei einem Jahreseinkommen von 15.000 € müsstest du nur 600 € einzahlen. Davon gehen die 175 € Grundzulage ab, sodass dein tatsächlicher Eigenbeitrag bei lediglich 425 € liegt. Das entspricht einer Förderquote von über 41 %.
Das neue Zulagenverfahren ab 2025
Seit 2025 hat sich das Zulagenverfahren grundlegend verbessert. Die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) prüft nun alle Zulagenanträge vor der Auszahlung maschinell. Die Angaben zu Zulagenberechtigung, Einkommen und Kindergeldberechtigung werden automatisch mit den Daten der Finanzämter abgeglichen.
Die Zulage wird nur ausgezahlt, wenn die übermittelten Daten bestätigt werden. Diese Verfahrensumstellung soll Rückforderungen weitestgehend vermeiden. In der Vergangenheit waren Rückforderungen aufgrund falscher oder unvollständiger Angaben ein häufiger Kritikpunkt an der Riester-Rente.
Diese Transparenz gibt dir mehr Sicherheit. Du weißt unmittelbar, ob deine Angaben korrekt waren, und musst nicht Jahre später mit Rückforderungen rechnen. Für die Zulagenanträge ab dem Beitragsjahr 2024 gilt das neue Verfahren bereits.
Die Riester-Rente Auszahlung verstehen
Die Auszahlungsphase der Riester-Rente beginnt frühestens mit 60 Jahren, wenn du deinen Vertrag vor 2012 abgeschlossen hast. Bei Verträgen ab 2012 liegt das Mindestalter bei 62 Jahren, kann aber vertraglich auch höher angesetzt sein. Die Regelaltersgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung spielt dabei eine wichtige Rolle.
Die Auszahlung erfolgt grundsätzlich als lebenslange monatliche Rente. Diese Rente ist in voller Höhe steuerpflichtig nach deinem persönlichen Steuersatz. Da dein Einkommen im Ruhestand in der Regel niedriger ausfällt als während des Arbeitslebens, profitierst du von der nachgelagerten Besteuerung.
Teilkapitalauszahlung von bis zu 30 %
Zu Beginn der Auszahlungsphase kannst du dir bis zu 30 % des angesparten Kapitals auf einmal auszahlen lassen. Bei Verträgen, die vor 2005 abgeschlossen wurden, sind es maximal 20 %. Die restlichen 80 % werden dann als monatliche Rente ausgezahlt.
Die Teilkapitalauszahlung ist voll steuerpflichtig und erhöht dein zu versteuerndes Einkommen im Jahr der Auszahlung deutlich. Dadurch kann dein Steuersatz steigen und die Steuerbelastung höher ausfallen als bei einer rein monatlichen Rentenzahlung. Du solltest daher genau rechnen, ob sich die Teilkapitalauszahlung für dich lohnt.
Ein Praxisbeispiel: Du hast 50.000 € angespart und lässt dir 30 %, also 15.000 €, auf einmal auszahlen. Zusätzlich beziehst du eine gesetzliche Rente von 20.000 € jährlich. Davon sind 83,5 % steuerpflichtig, also 16.700 €. Dein zu versteuerndes Einkommen beträgt damit 31.700 €. Durch die Steuerprogression erhöht sich dein durchschnittlicher Steuersatz deutlich.
Kleinbetragsrente und Vollabfindung
Liegt deine monatliche Riester-Rente unter einem bestimmten Betrag, spricht man von einer Kleinbetragsrente. Die Grenze liegt bei etwa 37,45 € monatlich (Stand: 2025). Das entspricht einem Prozent der monatlichen Bezugsgröße in der Sozialversicherung.
Bei einer Kleinbetragsrente kann dir der Anbieter das gesamte Kapital auf einmal auszahlen. Diese Vollabfindung ist ebenfalls steuerpflichtig, allerdings greift hier die Fünftelregelung. Diese ermäßigte Besteuerung mindert die Wirkung der Steuerprogression erheblich.
So funktioniert die Fünftelregelung: Der Auszahlungsbetrag wird durch fünf geteilt. Auf dieses Fünftel wird die Steuer berechnet. Diese Steuer multiplizierst du mit fünf und erhältst so die Gesamtsteuer. Das Ergebnis ist deutlich niedriger als bei der normalen Besteuerung als Einmalzahlung.
Auszahlung bei vorzeitiger Kündigung
Du kannst deinen Riester-Vertrag jederzeit kündigen. Allerdings musst du dann alle erhaltenen Zulagen und Steuervorteile zurückzahlen. Zusätzlich ist der gesamte Auszahlungsbetrag steuerpflichtig. Die Nettoauszahlung kann dadurch erheblich sinken.
Eine Kündigung solltest du dir daher gut überlegen. In vielen Fällen ist es sinnvoller, den Vertrag beitragsfrei zu stellen, wenn du vorübergehend nicht einzahlen kannst oder möchtest. Das angesparte Kapital bleibt erhalten und wird später als Rente ausgezahlt, ohne dass Förderungen zurückgezahlt werden müssen.
| Szenario | Eingezahltes Kapital | Kapitalauszahlung (30 %) | Verbleibend für Rente | Monatl. Rente (brutto) |
|---|---|---|---|---|
| Klassische RentenversicherungNIEDRIG | 60.000 € | 18.000 € | 42.000 € | 175 € |
| Klassische Rentenversicherung (ohne Kapitalauszahlung) | 60.000 € | 0 € | 60.000 € | 250 € |
| Riester-FondssparplanMITTEL | 60.000 € | 18.000 € | 75.000 € | 312 € |
| Riester-Fondssparplan (ohne Kapitalauszahlung) | 60.000 € | 0 € | 93.000 € | 387 € |
| Riester-FondssparplanHOCH | 60.000 € | 18.000 € | 90.000 € | 375 € |
| Riester-Fondssparplan (ohne Kapitalauszahlung, hohe Rendite) | 60.000 € | 0 € | 120.000 € | 500 € |
Riester-Rente in der Steuererklärung richtig eintragen
Die korrekte Eintragung der Riester-Rente in der Steuererklärung ist entscheidend, um die volle steuerliche Förderung zu erhalten. Dabei unterscheiden sich die Eintragungen je nachdem, ob du dich in der Ansparphase oder bereits in der Auszahlungsphase befindest.
Ansparphase: Anlage AV ausfüllen
Während der Ansparphase nutzt du die Anlage AV (Altersvorsorgebeiträge) für deine Steuererklärung. Hier trägst du deine geleisteten Beiträge ein, um den Sonderausgabenabzug zu beantragen. Die Anlage AV findest du in Elster unter den Formularen, die du deiner Steuererklärung hinzufügen kannst.
Zunächst gibst du an, ob du unmittelbar oder mittelbar begünstigt bist. Unmittelbar begünstigt bist du, wenn du in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert bist. Das trifft auf die meisten Arbeitnehmer zu. Mittelbar begünstigt sind nicht-berufstätige Ehepartner von unmittelbar Begünstigten.
Als unmittelbar Begünstigter trägst du in Zeile 4 eine “1” ein und füllst die Zeilen 6 bis 14 aus. Hier gibst du dein beitragspflichtiges Einkommen aus dem Vorjahr an. Diese Angabe findest du auf deiner Lohnsteuerbescheinigung oder der Meldung zur Sozialversicherung.
Die tatsächlichen Beiträge zu deinem Riester-Vertrag trägst du nicht in der Anlage AV ein, sondern in der Anlage “Zusatzangaben zur Steuerberechnung”. Das hat sich seit 2019 geändert. Die Anlage AV dient primär der Berechnung der Berechnungsgrundlagen für den Sonderausgabenabzug.
Kinderzulagen richtig angeben
Hast du Kinder, für die du Kindergeld beziehst, musst du diese in den Zeilen 16 bis 20 der Anlage AV eintragen. Dabei ist wichtig zu unterscheiden: Kinder, die vor dem 1. Januar 2008 geboren wurden, trägst du getrennt von jenen ein, die nach dem 31. Dezember 2007 geboren wurden. Der Grund liegt in den unterschiedlichen Zulagenhöhen.
Beziehst du das Kindergeld, trägst du die Anzahl der Kinder in die entsprechenden Zeilen ein. Bei gemeinsam veranlagten Ehepaaren wird automatisch geprüft, wem die Kinderzulage zugeordnet werden soll. Auf Antrag beider Eltern kann die Kinderzulage auf den anderen Elternteil übertragen werden.
Auszahlungsphase: Anlage R-AV/bAV nutzen
Bist du bereits in der Auszahlungsphase und beziehst Leistungen aus deinem Riester-Vertrag, wechselst du zur Anlage R-AV/bAV (Renten und andere Leistungen aus Altersvorsorgeverträgen und aus der betrieblichen Altersversorgung). Hier trägst du die erhaltenen Rentenzahlungen ein.
Dein Rentenversicherer sendet dir jährlich eine Leistungsmitteilung zu, die alle relevanten Daten enthält. Diese Daten werden auch elektronisch an das Finanzamt übermittelt. Mit dem Bescheinigungsabruf in Mein Elster kannst du diese Daten automatisch in deine Steuererklärung übernehmen.
Die Riester-Rentenzahlungen trägst du in Zeile 21 der Anlage R-AV/bAV ein. Sie werden vollständig als sonstige Einkünfte versteuert. Das Finanzamt berücksichtigt dabei automatisch den Grundfreibetrag von 12.096 € für Alleinstehende (Stand: 2025). Liegt dein Gesamteinkommen darunter, zahlst du keine Steuern.
Vorausgefüllte Steuererklärung nutzen
Um dir Arbeit zu sparen, solltest du die vorausgefüllte Steuererklärung in Mein Elster nutzen. Dazu musst du ein Benutzerkonto einrichten und dem Abruf von Bescheinigungen zustimmen. Dann werden deine Riester-Daten automatisch in die entsprechenden Felder übertragen.
Du musst diese Daten nur noch prüfen und kannst sie mit einem Klick übernehmen. Das minimiert Fehler und spart Zeit. Dennoch solltest du die übernommenen Daten mit deinen eigenen Unterlagen abgleichen, um sicherzugehen, dass alles korrekt ist.
| Phase | Formular | Beschreibung & Verwendungszweck |
|---|---|---|
| AnsparphaseAKTIV | Anlage AV | Eintragung der Riester-Beiträge als Sonderausgaben. Das Finanzamt führt automatisch die Günstigerprüfung durch und erstattet die Differenz zwischen Steuerersparnis und erhaltenen Zulagen. |
| Zulagenantrag | Formular Zulagenantrag | Jährlicher Antrag auf Riester-Zulagen bei der Zentralen Zulagenstelle. Kann automatisiert durch Dauerzulagenantrag beim Anbieter erfolgen. Erforderlich für Grundzulage und Kinderzulagen. |
| Kapitalauszahlung | Anlage R | Eintragung der einmaligen Kapitalauszahlung von bis zu 30 % zu Rentenbeginn. Unterliegt der vollen Besteuerung, kann aber durch Fünftelregelung gemildert werden. |
| Auszahlphase | Anlage R | Eintragung der monatlichen Riester-Rente als sonstige Einkünfte. Die gesamte Rente ist im Alter nachgelagert steuerpflichtig. Keine Teilfreistellung wie bei privaten Rentenversicherungen. |
| Wohn-Riester | Anlage AV + Bescheinigung Anbieter | Eintragung der geförderten Tilgungsleistungen. Zusätzlich Nachweis der Eigennutzung der Immobilie. Das Wohnförderkonto wird bei Auszug oder Verkauf nachgelagert besteuert. |
| Kündigung | Anlage SO | Bei vorzeitiger Kündigung erfolgt Rückforderung aller Zulagen und Steuervorteile durch das Finanzamt. Der Auszahlungsbetrag ist zusätzlich steuerpflichtig als sonstige Einkünfte. |
Riester-Rente sinnvoll oder nicht? Die Entscheidungshilfe
Die Frage, ob die Riester-Rente für dich sinnvoll ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Es hängt von mehreren Faktoren ab: deiner Lebenssituation, deinem Einkommen, deiner Familienplanung und deinen Anlagezielen. Bevor du die Vor- und Nachteile abwägst, solltest du die Höhe deiner persönlichen Förderung kennen. Nutze den Riester-Rechner, um genau zu sehen, wie hoch deine Förderung voraussichtlich ausfällt:
Für wen die Riester-Rente besonders lohnenswert ist
Die Riester-Rente lohnt sich besonders für Familien mit Kindern. Je mehr Kinder du hast, desto höher fällt die staatliche Förderung aus. Ein Beispiel: Eine Familie mit drei Kindern, die nach 2007 geboren wurden, erhält jährlich 1.075 € an Zulagen (175 € Grundzulage plus dreimal 300 € Kinderzulage). Bei einem Jahreseinkommen von 40.000 € müsstest du 1.600 € einzahlen. Nach Abzug der Zulagen verbleiben nur noch 525 € Eigenbeitrag. Das entspricht einer Förderquote von über 200 %.
Auch Menschen mit mittlerem Einkommen profitieren stark von der Riester-Förderung. Die Kombination aus Zulagen und Steuervorteilen ergibt eine attraktive Gesamtrendite, die private Sparprodukte oft nicht erreichen. Besonders vorteilhaft ist die Riester-Rente, wenn dein Grenzsteuersatz zwischen 30 und 42 % liegt.
Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst sollten die Riester-Rente ebenfalls in Betracht ziehen. Sie sind förderberechtigt und profitieren von der staatlichen Unterstützung. Die Beitragsgarantie bietet zusätzliche Sicherheit, die gut zur oft konservativen Anlagestrategie dieser Berufsgruppen passt.
Wann du von der Riester-Rente absehen solltest
Für Gutverdiener mit einem Einkommen über der Beitragsbemessungsgrenze ist die Riester-Rente weniger attraktiv. Die Förderung ist auf 2.100 € begrenzt, was bei hohen Einkommen nur einen kleinen Prozentsatz darstellt. Alternative Anlageformen wie ETF-Sparpläne bieten oft bessere Renditechancen ohne die Einschränkungen der Riester-Rente.
Singles ohne Kinder profitieren deutlich weniger von der Förderung. Die Grundzulage von 175 € allein reicht oft nicht aus, um die Kosten und die geringe Rendite auszugleichen. Hier solltest du genau rechnen und alternative Vorsorgeformen prüfen.
Selbstständige und Freiberufler sind in der Regel nicht förderberechtigt. Ausnahmen gibt es nur, wenn sie freiwillig in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Für diese Gruppe kommen andere Vorsorgeformen wie die Rürup-Rente oder private Rentenversicherungen infrage.
Menschen, die in den nächsten Jahren auswandern möchten, sollten vorsichtig sein. Bei einem dauerhaften Wegzug ins Ausland kann die Förderung zurückgefordert werden. Die steuerliche Behandlung im Ausland kann ebenfalls nachteilig sein.
Die Alternativen im Vergleich
Bevor du dich für die Riester-Rente entscheidest, solltest du die Alternativen kennen. Die betriebliche Altersvorsorge bietet ebenfalls staatliche Förderung durch Steuer- und Sozialversicherungsfreiheit der Beiträge. Lies dazu meinen Artikel: Betriebliche Altersvorsorge: Wie sinnvoll?.
Private Rentenversicherungen ohne staatliche Förderung bieten mehr Flexibilität. Du kannst dir das Kapital frei auszahlen lassen und bist nicht an die strengen Riester-Regeln gebunden. Allerdings verzichtest du auf die staatlichen Zulagen.
ETF-Sparpläne sind besonders für Menschen mit langer Anlagedauer attraktiv. Sie bieten höhere Renditechancen als die Riester-Rente, allerdings auch ein höheres Risiko. Die Flexibilität ist deutlich größer, aber es gibt keine staatliche Förderung.
Die Rürup-Rente richtet sich primär an Selbstständige. Sie bietet höhere Steuervorteile als die Riester-Rente, ist aber unflexibler. Eine Kapitalauszahlung ist nicht möglich, und die Rente ist nicht vererbbar.
Vor- und Nachteile der Riester-Rente im Überblick
Die Riester-Rente hat sowohl Befürworter als auch Kritiker. Beide Seiten haben gute Argumente. Lass uns die wichtigsten Vor- und Nachteile systematisch betrachten, damit du eine fundierte Entscheidung treffen kannst.
Die Vorteile der Riester-Rente
Der größte Vorteil liegt in der staatlichen Förderung. Die Kombination aus Zulagen und Steuervorteilen kann eine attraktive Gesamtrendite ergeben, besonders für Familien mit Kindern. Die Förderung ist ein geschenktes Geld vom Staat, das du bei anderen Anlageformen nicht erhältst.
Die Beitragsgarantie schützt dein eingesetztes Kapital. Zum Rentenbeginn stehen dir mindestens alle eingezahlten Beiträge und erhaltenen Zulagen zur Verfügung. Das gibt Sicherheit, besonders in unsicheren Zeiten an den Finanzmärkten. Du kannst nicht weniger herausbekommen, als du eingezahlt hast.
Die Riester-Rente ist pfändungssicher und bei Arbeitslosigkeit nicht auf das Bürgergeld anrechenbar. Das geschützte Vermögen kann dir niemand wegnehmen. Diese Sicherheit ist besonders wertvoll, wenn du dir Sorgen um finanzielle Krisen machst.
Die lebenslange Rentenzahlung eliminiert das Langlebigkeitsrisiko. Du erhältst deine Rente bis zum Lebensende, egal wie alt du wirst. Bei privaten Sparprodukten besteht das Risiko, dass das Kapital aufgebraucht ist, bevor du stirbst.
Die Hinterbliebenenversorgung ist geregelt. Bei deinem Tod kann dein Ehepartner oder Lebenspartner das Kapital auf einen eigenen Riester-Vertrag übertragen und weiter nutzen. Die Förderung geht nicht verloren, wenn der Vertrag in der Familie bleibt.
Die Nachteile der Riester-Rente
Die Kosten sind oft intransparent und hoch. Viele Anbieter verlangen Abschluss- und Verwaltungsgebühren, die die Rendite deutlich schmälern. Die Kosten können zwischen 0 und 8,5 % der Einzahlungen liegen. Das frisst einen erheblichen Teil der staatlichen Förderung auf.
Die Rendite ist aufgrund der Beitragsgarantie und der niedrigen Garantiezinsen oft enttäuschend. Der Höchstrechnungszins von 1 % liegt weit unter den Renditen, die du mit anderen Anlageformen erzielen könntest. Die Inflation kann die Kaufkraft deiner späteren Rente deutlich mindern.
Die Flexibilität ist stark eingeschränkt. Du kommst nicht vor dem Rentenalter an dein Geld, ohne Förderungen zurückzahlen zu müssen. Eine Teilentnahme für größere Anschaffungen ist nicht möglich. Das Kapital ist gebunden, egal was passiert.
Die volle nachgelagerte Besteuerung kann die Vorteile schmälern. Während du in der Ansparphase Steuern sparst, musst du im Alter die gesamte Rente versteuern. Bei hohen anderen Einkünften im Ruhestand kann die Steuerbelastung erheblich sein.
Die Komplexität des Produkts überfordert viele Sparer. Die Berechnung der optimalen Beiträge, die Antragstellung für Zulagen und die steuerliche Behandlung sind kompliziert. Fehler können zu Rückforderungen und finanziellen Verlusten führen.
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Attraktive Förderung: Grundzulage von 175 € plus bis zu 300 € Kinderzulage pro Kind und Jahr. Bei Familien können Förderquoten von über 40 % erreicht werden. | Hohe Kosten: Abschluss- und Verwaltungskosten zwischen 0 und 8,5 % der Beiträge. Kosten fallen auch auf staatliche Zulagen an und schmälern die Rendite erheblich. |
| Steuerliche Absetzbarkeit: Beiträge bis 2.100 € jährlich als Sonderausgaben absetzbar. Bei hohem Grenzsteuersatz zusätzliche Steuererstattung durch Günstigerprüfung. | Nachgelagerte Besteuerung: Gesamte Rente ist im Alter voll steuerpflichtig. Je nach persönlichem Steuersatz kann dies die Nettoauszahlung deutlich reduzieren. |
| Beitragsgarantie: Alle eingezahlten Beiträge und Zulagen sind zu Rentenbeginn garantiert. Kein Verlustrisiko durch Börsenschwankungen oder Anbieterinsolvenz (bei gesetzlich zertifizierten Verträgen). | Geringe Rendite: Höchstrechnungszins von nur 1 % bei klassischen Rentenversicherungen. Rendite liegt oft unter 2 % und damit deutlich unter Inflationsrate. |
| Lebenslange Rente: Garantierte monatliche Auszahlung bis zum Lebensende. Schutz vor Langlebigkeitsrisiko, da das Kapital nicht aufgebraucht werden kann. | Mangelnde Flexibilität: Kapitalauszahlung nur bis 30 % möglich. Vorzeitige Kündigung führt zu Rückzahlung aller Zulagen und Steuervorteile. Keine freie Verwendung möglich. |
| Insolvenzschutz: Vor Rentenbeginn ist das Kapital bei Arbeitslosigkeit und Bürgergeldbezug geschützt. Wird nicht auf Sozialleistungen angerechnet (Hartz IV Schutz). | Komplexes Verfahren: Zulagen müssen beantragt werden, Eigenbeiträge müssen korrekt berechnet sein. Fehler führen zu Rückforderungen. Trotz Verbesserung bleibt das System bürokratisch. |
| Hinterbliebenenschutz: Bei Tod kann Ehe- oder Lebenspartner das Kapital förderunschädlich übertragen. Witwenrente kann optional vereinbart werden. | Eingeschränkte Vererbbarkeit: Auszahlung an andere Erben führt zur Rückforderung aller Zulagen. Kapital fällt teilweise an Versicherergemeinschaft zurück, wenn keine Hinterbliebenen vorhanden sind. |
Riester-Reform 2025: Was ändert sich?
Die Riester-Rente steht seit Jahren in der Kritik. Zu kompliziert, zu teuer, zu unflexibel, lauten die häufigsten Vorwürfe. Die Bundesregierung hat darauf reagiert und 2025 eine Reform auf den Weg gebracht, die das Produkt attraktiver machen soll.
Vereinfachtes Zulagenverfahren
Die wichtigste Neuerung betrifft das Zulagenverfahren. Wie bereits erwähnt, prüft die Zentrale Zulagenstelle nun alle Anträge vor der Auszahlung maschinell. Die Daten werden automatisch mit den Informationen der Finanzämter abgeglichen.
Das bedeutet für dich: Keine bösen Überraschungen mehr durch Rückforderungen Jahre später. Du erfährst unmittelbar, ob deine Angaben korrekt waren. Fehler können sofort korrigiert werden, bevor die Zulage ausgezahlt wird. Diese Transparenz schafft Vertrauen und macht die Riester-Rente kalkulierbarer.
Die maschinelle Prüfung beschleunigt auch die Bearbeitung. Während du früher oft monatelang auf die Bestätigung warten mussten, geht es jetzt deutlich schneller. Die Zulagen fließen zeitnah auf dein Konto, was die Rendite durch den Zinseszinseffekt verbessert.
Geplante Änderungen bei den Produkten
Die Reform sieht auch Änderungen bei den Riester-Produkten selbst vor. Neben der klassischen Riester-Rente mit 100 % Beitragsgarantie sollen künftig auch Produkte mit einem Garantieniveau von 80 % angeboten werden dürfen.
Diese Lockerung der Garantiepflicht soll höhere Renditen ermöglichen, da Anbieter flexibler in renditestärkere Anlagen wie Aktien und Fonds investieren können. Das bisherige System mit der strikten 100-%-Garantie zwang Anbieter zu sehr konservativen Anlagestrategien mit entsprechend niedrigen Renditen.
Kritiker merken jedoch an, dass die Reform nicht weit genug geht. Der Verbraucherzentrale Bundesverband fordert eine grundlegendere Reform, etwa ein staatlich verwaltetes Standardprodukt statt privatwirtschaftlich vertriebener Produkte.
Marktentwicklung und Anbieter
Die Entwicklung am Riester-Markt ist besorgniserregend. Fast alle Banken und viele Versicherer haben sich aus dem Neugeschäft zurückgezogen. Die Versicherer verwalten zwar weiterhin bestehende Verträge, bieten aber kaum noch neue Produkte an.
Die Gründe liegen in der Kombination aus niedrigen Garantiezinsen, hohen Verwaltungskosten und der Beitragsgarantie. Diese Faktoren machen das Geschäft für Anbieter unattraktiv. 2023 sank die Zahl der Neuabschlüsse um 25 %, während über 220.000 Verträge in den ersten acht Monaten 2025 gekündigt wurden.
Einige wenige Anbieter wie die Stuttgarter Versicherung bieten seit kurzem wieder Riester-Produkte an. Diese Ausnahmen ändern aber nichts am generellen Trend: Die Riester-Rente ist zum Auslaufmodell geworden, und viele Experten halten eine grundlegende Neukonzeption für notwendig.
Praxisbeispiele: Riester-Rente in konkreten Lebenssituationen
Um die Theorie greifbar zu machen, schauen wir uns drei typische Lebenssituationen an. Diese Beispiele zeigen, wie die Riester-Rente in der Praxis funktioniert und für wen sie sich besonders lohnt.
Beispiel 1: Familie mit zwei Kindern
Sarah und Michael sind beide berufstätig und haben zwei Kinder, geboren 2015 und 2018. Sarah verdient 35.000 € brutto im Jahr, Michael 45.000 €. Beide schließen jeweils einen Riester-Vertrag ab.
Sarah muss 4 % ihres Einkommens einzahlen, also 1.400 €. Sie erhält 175 € Grundzulage plus zweimal 300 € Kinderzulage, insgesamt 775 €. Ihr Eigenbeitrag beträgt nur 625 €. Die Förderquote liegt bei 124 %.
Michael zahlt 1.800 € ein (4 % von 45.000 €). Da das Kindergeld bei Sarah festgesetzt ist, erhält er nur die Grundzulage von 175 €. Sein Eigenbeitrag liegt bei 1.625 €. Durch seinen Grenzsteuersatz von 34 % spart er etwa 612 € Steuern, wovon die 175 € Zulage abgezogen werden. Er erhält also zusätzlich 437 € über die Steuererklärung zurück.
Zusammen investiert die Familie 2.250 € (625 plus 1.625 €) und erhält dafür 1.387 € staatliche Förderung (775 plus 175 plus 437 €). Das entspricht einer Förderquote von über 61 % auf den tatsächlichen Eigenbeitrag. Für diese Familie lohnt sich die Riester-Rente eindeutig.
Beispiel 2: Single mit mittlerem Einkommen
Thomas ist 35 Jahre alt, Single ohne Kinder und verdient 38.000 € brutto jährlich. Er muss 1.520 € einzahlen, um die volle Förderung zu erhalten. Davon gehen 175 € Grundzulage ab, sein Eigenbeitrag liegt bei 1.345 €.
Bei einem Grenzsteuersatz von etwa 31 % spart er rund 471 € Steuern. Nach Abzug der 175 € Grundzulage erhält er 296 € zusätzlich über die Steuererklärung. Seine Gesamtförderung beträgt also 471 €, was einer Förderquote von 35 % auf den Eigenbeitrag entspricht.
Für Thomas ist die Riester-Rente weniger attraktiv als für die Familie aus Beispiel 1. Dennoch ist die Förderung solide. Er sollte aber die Kosten seines Vertrags genau prüfen und mit Alternativen wie ETF-Sparplänen vergleichen. Bei niedrigen Kosten und einer guten Anlagestruktur kann sich die Riester-Rente auch für ihn lohnen.
Beispiel 3: Geringverdiener mit einem Kind
Julia arbeitet in Teilzeit und verdient 18.000 € brutto im Jahr. Sie hat ein Kind, geboren 2020. Sie muss 720 € einzahlen (4 % von 18.000 €). Sie erhält 175 € Grundzulage plus 300 € Kinderzulage, insgesamt 475 €. Ihr Eigenbeitrag beträgt nur 245 €.
Die Förderquote liegt bei sagenhaften 194 %. Für jeden Euro, den Julia selbst einzahlt, gibt der Staat fast zwei Euro dazu. Zusätzlich kann sie die Beiträge steuerlich absetzen, was bei ihrem Grenzsteuersatz von etwa 23 % weitere 166 € Steuerersparnis bringt. Nach Abzug der Zulagen bleiben noch rund 100 € zusätzliche Steuererstattung.
Julias Gesamtförderung beträgt 575 € (475 € Zulagen plus 100 € zusätzliche Steuererstattung) bei einem Eigenbeitrag von nur 245 €. Das ist eine der besten Förderquoten überhaupt. Für Geringverdiener mit Kindern ist die Riester-Rente fast immer sinnvoll.
Mit meinem Rentenlückenrechner kannst du berechnen, wie groß die Differenz zwischen deiner erwarteten Rente und deinem tatsächlichen Bedarf im Alter ist.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Die Riester-Rente ist ein Baustein der Altersvorsorge mit spezifischen Vor- und Nachteilen. Ob sie zu dir passt, hängt von deiner individuellen Situation ab. Familien mit Kindern und Menschen mit mittlerem Einkommen profitieren oft am stärksten von der Förderung.
Wichtig ist, die Riester-Rente nicht isoliert zu betrachten. Eine umfassende Altersvorsorge besteht aus mehreren Säulen: der gesetzlichen Rente, der betrieblichen Altersversorgung und der privaten Vorsorge. Die Riester-Rente kann eine dieser Säulen sein, sollte aber nicht die einzige bleiben.
Prüfe zunächst deine aktuelle Versorgungssituation. Wie hoch wird deine gesetzliche Rente voraussichtlich ausfallen? Welche Lücke musst du schließen? Hast du bereits eine betriebliche Altersversorgung? Diese Analyse bildet die Grundlage für deine weitere Planung. Lies dazu auch meinen Artikel: Rentenniveau und Rentenlücke in Deutschland.
Vergleiche verschiedene Vorsorgeoptionen miteinander. Neben der Riester-Rente kommen auch ETF-Sparpläne, private Rentenversicherungen oder Immobilieninvestments infrage. Jede Option hat eigene Vor- und Nachteile bezüglich Rendite, Sicherheit, Flexibilität und steuerlicher Behandlung.
Die Entscheidung für oder gegen die Riester-Rente sollte auf fundierten Informationen basieren. Dieser Artikel hat dir die wichtigsten Aspekte aufgezeigt. Für eine individuelle Beratung lohnt sich jedoch der Gang zu einem unabhängigen Finanzberater, der deine persönliche Situation genau analysiert.
Die Altersvorsorge ist ein Marathon, kein Sprint. Je früher du anfängst, desto mehr Zeit hat dein Kapital zum Wachsen. Mit den richtigen Strategien und einer durchdachten Mischung verschiedener Vorsorgeformen kannst du deinen Ruhestand finanziell absichern.
Mit meinem Sparplanrechner kannst du berechnen, wie viel Kapital du mit regelmäßigen Einzahlungen aufbauen kannst und welche Alternativen zur Riester-Rente sich für dich eignen könnten.


