Sparplanrechner: Wie viel wird aus 300 € monatlich in 30 Jahren?

Beispiel: 300 € monatlich bei 7 % Rendite über 30 Jahre = 366.000 €.

Davon sind 108.000 € deine Einzahlungen. Die restlichen 258.000 € (70 %!) sind Zinseszins.

Dieser Rechner zeigt dir: Wie viel wird aus DEINER Sparrate? Und wie viel davon ist Zinseszins?

Kostenlos, ohne Anmeldung, dauert 30 Sekunden.

Sparplanrechner
Berechne dein Vermögen mit regelmäßigem Sparen
Eingaben
10.000 €
200 €
15 Jahre
7,0 %
Verzinsung
Kapitalentwicklung über 15 Jahre
Gesamte Einzahlungen
46.000 €
Dein eingezahltes Kapital
Erwirtschaftete Rendite
45.882 €
Zinsen und Zinseszinsen
Dein Endkapital
91.882 €
Gesamtkapital nach Laufzeit

ℹ️ Disclaimer: Dieser Rechner zeigt nominale Werte (vor Steuern, Gebühren, Inflation). Für reale Kaufkraft nutze den Inflationsrechner. Die Rendite ist nicht garantiert. Es sind Durchschnittswerte. [→ Vollständige rechtliche Hinweise]

Wie funktioniert der Sparplanrechner?

Der Rechner zeigt dir drei Szenarien:

Szenario 1: Klein anfangen100 € monatlich über 20 Jahre bei 6 % = 46.200 €

Szenario 2: Solide Sparrate400 € monatlich über 30 Jahre bei 7 % = 488.000 €

Szenario 3: Mit Startkapital20.000 € Einmalanlage + 300 € monatlich über 25 Jahre bei 6 % = 297.000 €

Teste deine eigenen Zahlen.

Die vier Parameter:

1. Einmalanlage (Startkapital)

  • Beispiel: 10.000 € Erbe oder Ersparnisse
  • Oder: 0 € (du fängst bei null an)

2. Monatliche Sparrate

  • Beispiel: 300 € (durchschnittliche Sparrate in Deutschland)
  • Oder: 500 € (wenn du 20 % von 2.500 € Netto sparst)

3. Anlagezeitraum

  • Beispiel: 30 Jahre (wenn du mit 35 anfängst und bis 65 sparst)
  • Oder: 15 Jahre (wenn du bereits 50 bist)

4. Erwartete Rendite

  • ETF (MSCI World): historisch 7 % p.a.
  • Tagesgeld: aktuell 2-3 % p.a.
  • Festgeld: 2-4 % p.a.

Wichtig: Bei ETFs sind 7 % nicht garantiert, aber historisch realistisch.

Was ist ein Sparplanrechner?

Ein Sparplanrechner ist ein Finanztool, das darauf ausgelegt ist, die zukünftige Entwicklung deines Kapitals unter Berücksichtigung regelmäßiger Einzahlungen und einer angenommenen Rendite zu prognostizieren.

Er unterscheidet sich von einem klassischen Zinsrechner dadurch, dass er speziell den Zinseszinseffekt für die regelmäßige Wiederanlage von Gewinnen berechnet, dem Fundament für langfristigen Vermögensaufbau. Die Berechnung basiert auf der Endwertformel der Rentenrechnung und wird durch die gewählte Verzinsungshäufigkeit (monatlich/jährlich) präzisiert.

Zinseszinseffekt mit dem Sparplanrechner verstehen
Welche Sparrate monatlich ist sinnvoll?

Die Frage nach der idealen Sparrate ist individuell und hängt stark von deinen Einnahmen, Ausgaben und deinen Sparzielen ab. Es gibt keine universelle Zahl. In meinem Artikel zur besten Altersvorsorge ab 30/40/50 zeige ich dir verschiedene Szenarien für jede Lebenssituation.

Finde deine Sparrate mit einem Haushaltsbuch

Faustregel: 10-20 % des Nettoeinkommens

Konkret:

  • 2.000 € Netto → 200-400 € Sparrate
  • 3.000 € Netto → 300-600 € Sparrate
  • 4.000 € Netto → 400-800 € Sparrate

Aber: Diese Regel passt nicht für jeden:

  • Geringes Einkommen (<2.000 €): 5-10 % sind schon gut
  • Hohes Einkommen (>5.000 €): 30 %+ sind möglich
  • Mit Familie: Oft nur 5-15 % realistisch

Die richtige Sparrate: So viel, dass du sie langfristig durchhalten kannst. Lieber 200 € über 30 Jahre als 500 € über 2 Jahre und dann aufgeben.

Um deine persönlich sinnvolle Rate zu finden, gehe wie folgt vor:

  1. Verschaffe dir Klarheit: Bevor du sparst, musst du wissen, wohin dein Geld fließt. Nutze mein Haushaltsbuch, um deine fixen und variablen Kosten zu dokumentieren und Sparpotenziale aufzudecken.
  2. Spare zuerst, lebe dann: Sobald du deine ideale Sparrate identifiziert hast, solltest du diese direkt am Monatsanfang beiseitelegen (Pay Yourself First). Was übrig bleibt, ist dein Konsumbudget.
  3. Investiere klug: Sobald die Rate feststeht, wähle die richtige Anlageklasse. Für den langfristigen Vermögensaufbau sind ETFs eine beliebte Wahl, da sie breit diversifiziert und kostengünstig sind.
Jetzt deinen Sparplan umsetzen

Nachdem du dein Ziel mit dem Rechner ermittelt und deine Sparrate festgelegt hast, ist der nächste Schritt die konkrete Umsetzung. Finde den richtigen Broker bzw. die richtige Bank für dein Depot. Lese dazu auch meinen Artikel, wie man einen ETF-Sparplan einrichtet.

Sparplan umsetzen

Die wichtigsten Fragen zum Sparplanrechner (FAQ)

Die häufigsten Fragen, die bei der Nutzung des Rechners oder bei der Anlageentscheidung auftreten:

Für historische Langzeitanlagen in globale Aktien-ETFs (z.B. MSCI World) wird oft ein realistischer Wert von 6 % bis 8 % p.a. (vor Inflation) angenommen. Wenn du konservativer rechnen möchtest, wähle einen Wert von 5 %. Für Tagesgeld oder Festgeld sind eher 1 % bis 3 % realistisch.

Beide Strategien haben ihre Vorteile. Die Einmalanlage kann bei einer sofortigen Investition von Kapital das Endkapital maximieren. Ein Sparplan minimiert das Risiko durch den Durchschnittskosteneffekt (Cost-Average-Effekt), da du zu unterschiedlichen Preisen kaufst. Für die meisten Sparer ist eine Kombination beider Strategien ideal.

Die Zeit ist der wichtigste Faktor im Sparplanrechner. Je länger der Anlagehorizont, desto länger kann der Zinseszinseffekt wirken. Ein langer Zeitraum gleicht zudem temporäre Kursschwankungen besser aus. Dies ist der Hauptgrund, warum sich der frühe Beginn des Sparens so stark auf das Endkapital auswirkt.

Die Renditen in den meisten Sparplanrechnern, einschließlich dieses Tools, werden grundsätzlich vor Steuern berechnet. Du musst die Abgeltungssteuer (aktuell 25 % zzgl. Soli und ggf. Kirchensteuer) auf Kapitalerträge berücksichtigen, die den Sparer-Pauschbetrag übersteigen. Ziehe diese Steuern von der berechneten Rendite ab, um dein tatsächliches Netto-Endkapital zu ermitteln.

Nein, die Rendite ist nicht garantiert. Der Wert, den du in den Rechner eingibst, basiert auf historischen Durchschnittswerten und ist lediglich eine Prognose. Bei Aktien-basierten Sparplänen (z.B. ETF-Sparplänen) unterliegen die Kurse Schwankungen. Es besteht immer das Risiko, dass die tatsächliche Rendite niedriger ausfällt oder du sogar Verluste erzielst. Daher ist die langfristige Anlagedauer so wichtig, um kurzfristige Risiken auszugleichen.

Ja, unbedingt. Der Rechner zeigt dir das nominale Endkapital an. Um deinen tatsächlichen Kaufkraftgewinn zu ermitteln (das reale Endkapital), solltest du die Inflation gedanklich oder mit einem Inflationsrechner berücksichtigen. Ist die Rendite niedriger als die Inflation, verliert dein Kapital trotz positiver Zahlen an realem Wert.

Du weißt jetzt, wie viel aus deiner Sparrate wird. Was jetzt?

Option 1: Selbst umsetzen

Option 2: Professionelle Begleitung

  • Im Erstgespräch schauen wir uns deine aktuelle Situation an
  • Ich zeige dir, welcher ETF zu dir passt
  • Ich helfe dir, den Sparplan richtig einzurichten
  • Kostenloses Erstgespräch vereinbaren

Die Rechnung steht. Jetzt geht’s ums Handeln.

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